Un­se­re Sat­zung

Eine Ver­eins­sat­zung ist das grund­le­gen­de Re­gel­werk ei­nes Ver­eins, ver­gleich­bar mit ei­ner Ver­fas­sung. Sie legt die Struk­tur, den Zweck, die Mit­glied­schafts­re­geln und die Ab­läu­fe in­ner­halb des Ver­eins fest. Die Sat­zung ist not­wen­dig für die Ein­tra­gung ins Ver­eins­re­gis­ter und dient als Grund­la­ge für die Ver­eins­ar­beit. 

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Un­se­re Sat­zung

für die Dorf­ge­mein­schaft Hei­scheid e.V.

§ 1 Name, Sitz und Ge­schäfts­jahr

  1. Der am 1. Juni 1962 in Hei­scheid ge­grün­de­te Ver­ein führt den Na­men
    “Dorf­ge­mein­schaft Hei­scheid e.V.”
  2. Der Sitz des Ver­eins ist Reichs­hof-Hei­scheid.
  3. Das Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­der­jahr.
  4. Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge Zwe­cke; Zweck des Ver­eins ist die Hei­mat­pfle­ge.


§ 2 Zweck und Ge­mein­nüt­zig­keit des Ver­eins

  1. Die Dorf­ge­mein­schaft Hei­scheid e.V. ver­folgt aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Ab­schnitts “steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke” der Ab­ga­ben­ord­nung. Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt nicht in ers­ter Li­nie ei­gen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
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    Zweck des Ver­eins ist:
    1. Er­rich­tung von Spiel­plät­zen für Kin­der,
    2. die Be­schaf­fung der Ge­rä­te und de­ren In­stand­hal­tung und Er­gän­zung,
    3. Durch­füh­rung von struk­tu­rel­ler Ver­än­de­rung des Orts­bil­des im Rah­men von Maß­nah­men des Am­tes für Agrar­ord­nung (z.B.: Schaf­fung von Grün­an­la­gen),
    4. Un­ter­stüt­zung von äl­te­ren Dorf­be­woh­nern bei Er­fül­lung der vor­ge­nann­ten Maß­nah­men,
    5. Ge­stal­tung des öf­fent­li­chen Le­bens in­ner­halb der Dorf­ge­mein­schaft,
    6. Ver­an­stal­tun­gen für Kin­der,
    7. Se­nio­ren­aben­de,
    8. Durch­füh­rung ei­nes Dorf­fes­tes.
  2. Et­wa­ige Ge­win­ne dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det werden.Die Mit­glie­der er­hal­ten kei­ne Ge­winn­an­tei­le und in ih­rer Ei­gen­schaft als Mit­glie­der auch kei­ne sons­ti­gen Zu­wen­dun­gen aus Mit­teln des Vereins.Mittel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tung be­güns­tigt wer­den. Sie ha­ben bei ih­rem Aus­schei­den oder bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins kei­ne An­sprü­che an das Ver­eins­ver­mö­gen.
  3. Es darf kei­ne Per­son durch Ver­wal­tungs­auf­ga­ben, die den Zwe­cken des Ver­eins fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen be­güns­tigt wer­den.
  4. Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder Weg­fall sei­nes bis­he­ri­gen Zwecks fällt das Ver­eins­ver­mö­gen ei­nem ge­mein­nüt­zi­gen Zweck an­heim, der von der Haupt­ver­samm­lung, die die Auf­lö­sung des Ver­eins be­schließt, be­stimmt wird.

§3 Mit­glied­schaft

  1. Die Mit­glied­schaft kön­nen alle Per­so­nen er­wer­ben, die ih­ren Wohn­sitz in Hei­scheid ha­ben so­wie die­je­ni­gen, die sich der Dorf­ge­mein­schaft Hei­scheid ver­bun­den füh­len.
  2. Die Auf­nah­me in den Ver­ein muss be­an­tragt wer­den. Auf­nah­me­kom­mis­si­on ist der Vor­stand.
  3. Im Fal­le der Ab­leh­nung ent­schei­det end­gül­tig die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Die Grün­de der Ab­leh­nung brau­chen nicht be­kannt ge­ge­ben zu wer­den.
  4. Zu Eh­ren­mit­glie­dern des Ver­eins kann der Ver­ein je­des Mit­glied und sons­ti­ge Per­so­nen er­nen­nen, die sich be­son­de­re Diens­te um den Ver­ein er­wor­ben ha­ben. Eh­ren­mit­glie­der be­sit­zen die­sel­ben Rech­te wie Mit­glie­der und sind bei­trags­frei.

§ 4 Be­en­di­gung der Mit­glied­schaft

  1. Die Mit­glied­schaft en­det
    1. durch Tod,
    2. durch Aus­tritt,
    3. durch Aus­schluss,
    4. durch Auf­lö­sung des Ver­eins.
  2. Der Aus­tritt kann ge­gen­über dem Vor­stand mit ei­ner Frist von 3 Mo­na­ten zum Jah­res­en­de er­klärt wer­den. Die Kün­di­gung muss schrift­lich er­fol­gen.
  3. der Aus­schluss kann er­fol­gen:
    1. bei ei­nem min­des­tens sechs­mo­na­ti­gen Bei­trags­rück­stand,
    2. bei gro­ben oder wie­der­hol­ten Ver­stö­ßen ge­gen die In­ter­es­sen des Ver­eins oder die Sat­zung.
  4. Über die Aus­schlie­ßung ent­schei­det der Vor­stand. Ge­gen den Be­schluss des Vor­stan­des kann das aus­ge­schlos­se­ne Mit­glied die Haupt­ver­samm­lung an­ru­fen.
  5. Bei Be­en­di­gung der Mit­glied­schaft er­lö­schen alle Rech­te und Pflich­ten des Mit­glie­des ge­gen den Ver­ein, un­be­scha­det der Ver­eins­an­sprü­che auf rück­stän­di­ge Bei­trä­ge oder et­wa­ige Scha­den­er­satz­for­de­run­gen.

§ 5 Bei­trä­ge

  1. Die Dorf­ge­mein­schaft er­hebt von ih­ren Mit­glie­dern ei­nen Jah­res­bei­trag, des­sen Höhe die Haupt­ver­samm­lung all­jähr­lich fest­legt.
  2. Die Bei­trags­zah­lung wird auf der Mit­glie­der­kar­te be­stä­tigt.
  3. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand für sämt­li­che Ver­pflich­tun­gen der Mit­glie­der ge­gen­über dem Ver­ein ist Wald­br­öl.
  4. Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die Ge­mein­de Reichs­hof zwecks Ver­wen­dung für ei­nen Kin­der­gar­ten oder Kin­der­heim mit Sitz in der Ge­mein­de Reichs­hof, die eben­falls ge­mein­nüt­zi­gen, mild­tä­ti­gen oder kirch­li­chen Zwe­cken die­nen.

§ 6 Haf­tung des Ver­eins

  1. Für sämt­li­che Ver­bind­lich­kei­ten des Ver­eins haf­tet aus­schließ­lich das Ver­eins-ver­mö­gen.
  2. Alle Be­trä­ge, Spen­den und Ein­nah­men des Ver­eins wer­den aus­schließ­lich zur Er­rei­chung der sat­zungs­mä­ßi­gen Zie­le ver­wen­det.

§ 7 Die Or­ga­ne des Ver­eins

  1. Die Or­ga­ne des Ver­eins sind
  2. die Haupt­ver­samm­lung,
  3. der Vor­stand,
  4. die Kas­sen­prü­fer.

§ 8 Die Haupt­ver­samm­lung

  1. Die Haupt­ver­samm­lung ist das obers­te Or­gan. Sie soll als or­dent­li­che Jah­res­haupt-ver­samm­lung ein­mal jähr­lich bis zum 30. April statt­fin­den. Die Ein­la­dung dazu hat schrift­lich un­ter An­ga­be der Ta­ges­ord­nung mit ei­ner Frist von min­des­tens ei­ner Wo­che zu er­fol­gen.
  2. Die Ta­ges­ord­nung soll fol­gen­de Punk­te ent­hal­ten:
    1. Ver­le­sung und Bil­li­gung des Pro­to­kolls der letz­ten Jah­res­haupt­ver­samm­lung
    2. Be­richt des Vor­sit­zen­den über das ab­ge­lau­fe­ne Ge­schäfts­jahr
    3. Be­richt der Kas­sen­prü­fer
    4. Ent­las­tung des Vor­stan­des
    5. Fest­le­gung der Mit­glieds­bei­trä­ge
    6. Wah­len
    7. An­trä­ge
    8. Ver­schie­de­nes
  3. Die Haupt­ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der er­schie­ne­nen Mit­glie­der be­schluss­fä­hig.
  4. Jede an­we­sen­de Per­son, die min­des­tens 16 Jah­re alt ist, und or­dent­li­ches Mit­glied bzw. Stell­ver­tre­ter für ein or­dent­li­ches Mit­glied ist, hat eine Stim­me.
    Es ent­schei­det die ein­fa­che Stim­men­mehr­heit. Stim­men­gleich­heit gilt als Ab­leh­nung.
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    Zwei­drit­tel­mehr­heit ist er­for­der­lich:
    1. bei Sat­zungs­än­de­run­gen,
    2. bei dem Be­schluss über die Auf­lö­sung des Ver­eins.
  5. Wah­len und Ab­stim­mun­gen fin­den im All­ge­mei­nen öf­fent­lich statt, auf An­trag je­doch ge­heim.
  6. An­trä­ge an die Haupt­ver­samm­lung kön­nen von je­dem or­dent­li­chen Mit­glied ge­stellt wer­den. Sie müs­sen recht­zei­tig vor der Haupt­ver­samm­lung beim Vor­sit­zen­den oder Schrift­füh­rer schrift­lich ein­ge­reicht wer­den.
  7. Den Vor­sitz in der Haupt­ver­samm­lung führt der Vor­sit­zen­de; im Fal­le sei­ner Ver­hin­de­rung ein an­de­res Vor­stands­mit­glied.
  8. Über die Haupt­ver­samm­lung ist vom Schrift­füh­rer ein Pro­to­koll an­zu­fer­ti­gen, das von zwei Vor­stands­mit­glie­dern zu un­ter­zeich­nen ist.
  9. Falls wich­ti­ge und ei­li­ge Be­schlüs­se er­for­der­lich sind, kann der Vor­stand mit ei­ner Frist von min­des­tens drei Ta­gen auch eine au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­be­ru­fen.

§ 9 Der Vor­stand

  1. Der Vor­stand setzt sich zu­sam­men aus
    1. dem Vor­sit­zen­den,
    2. dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den,
    3. dem Schrift­füh­rer,
    4. dem Kas­sen­wart,
    5. drei Bei­sit­zern,
    6. ei­nem ge­wähl­ten Ver­tre­ter der Ju­gend­li­chen des Or­tes.
  2. Der Vor­stand wird von der Haupt­ver­samm­lung für zwei Jah­re ge­wählt. Wie­der­wahl ist möglich.Scheidet ein Vor­stands­mit­glied wäh­rend der Amts­zeit aus, kann des­sen Funk­ti­on von ei­nem an­de­ren Vor­stands­mit­glied bis zur nächs­ten Haupt­ver­samm­lung kom-mis­sa­risch mit über­nom­men wer­den. Der Vor­stand kann auch ein an­de­res or­dent­li­ches Mit­glied kom­mis­sa­risch be­auf­tra­gen.
  3. Der Vor­stand ver­tritt den Orts­ver­ein ge­richt­lich und au­ßer­ge­richt­lich in al­len An­ge­le­gen­hei­ten nach den Be­schlüs­sen und Wei­sun­gen der Haupt­ver­samm­lung und un­ter Ein­hal­tung der Sat­zung. Ge­setz­li­che Ver­tre­ter des Orts­ver­eins im Sin­ne des § 26 BGB sind der 1. und stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de.
  4. Sämt­li­che Äm­ter sind Eh­ren­äm­ter.

§ 10 Kas­sen­prü­fer

Die Kas­sen­prü­fer wer­den durch die Haupt­ver­samm­lung auf die Dau­er von zwei Jah­ren ge­wählt. Ein­ma­li­ge Wie­der­wahl ist zu­läs­sig. Sie dür­fen kein Amt im Vor­stand be­klei­den. Sie ha­ben min­des­tens ein­mal im Jahr vor der Haupt­ver­samm­lung Buch­füh­rung und Kas­se zu prü­fen und der Haupt­ver­samm­lung Be­richt zu er­stat­ten.

§ 11 Auf­lö­sung

  1. Die Auf­lö­sung des Orts­ver­eins kann nur in ei­ner ei­gens zu die­sem Zwe­cke ein­be­ru­fe­nen Haupt­ver­samm­lung mit Zwei­drit­tel­mehr­heit der an­we­sen­den Stim­men er­fol­gen.
  2. Im Fal­le der Auf­lö­sung er­nennt die Haupt­ver­samm­lung die Li­qui­da­to­ren.
  3. Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die Ge­mein­de Reichs­hof zwecks Ver­wen­dung für ei­nen Kin­der­gar­ten oder ein Kin­der­heim mit Sitz in der Ge­mein­de Reichs­hof, die eben­falls ge­mein­nüt­zi­gen oder kirch­li­chen Zwe­cken die­nen. Im Fal­le der Auf­lö­sung er­nennt die Haupt­ver­samm­lung die Li­qui­da­to­ren.

Hei­scheid, den 21.08.2021

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