Der Borner Hof
Der Borner Hof hat sich über Jahrzehnte hinweg zu einem geschichtsträchtigen Ort entwickelt, der heute sowohl für seine historische Bedeutung als auch seine kleine Vollblutaraberzucht bekannt ist.
Der Borner Hof
Vom landwirtschaftlichen Betrieb zur Vollblutaraberzucht.
Der Borner Hof bei Heischeid hat eine lange Geschichte, die in den 1930er Jahren begann, als Albert Wilhelm Borner den Traum eines landwirtschaftlichen Hofes entwickelte. Der Bau wurde durch den Zweiten Weltkrieg verzögert, doch selbst in Gefangenschaft entwarf Borner Grundrisse für den Hof.
Nach dem Krieg wurde der Hof mit viel Eigenarbeit und Hingabe aufgebaut. In den 1950er Jahren wurde der Hof um eine Gaststätte erweitert und zog Gäste aus dem Ruhrgebiet und den Niederlanden an. In den 1970er Jahren gab es eine Scheunenbrand, und später übernahm der Sohn das landwirtschaftliche Geschäft.
Der Hof um 1967 als Gaststätte
Nach mehreren Besitzerwechseln wurde der Hof 1992 zu einem Zucht- und Trainingsstall für Quarter Horses umgebaut, bevor er später auf Vollblutaraberzucht umschwenkte und sich als Marke in dieser Szene etablierte. Doch nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten und dem Tod der Züchterin wurde die Zucht eingestellt.
Heutige Vollblutaraberzucht auf dem Borner Hof | Bild: © Borner Hof
2008 kauften die heutigen Besitzer den Hof, um ihn vor dem Verfall zu retten. Ab 2013 begannen sie mit umfassenden Renovierungen des Hauses und der Außenanlagen. Heute hat der Hof eine neue Blütezeit und betreibt wieder eine kleine Vollblutaraberzucht. Der Hof ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein Rückzugsort für die Besitzer und ein beliebtes Ziel für Spaziergänger.
Viele Details und Bilder findest Du auf der Homepage: www.bornerhof.de
Quelle Text und Bilder: Borner Hof, Familie Pütz
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