Stand­ort ge­fun­den: Feu­er­wehr Hei­scheid zieht ne­ben den Bau­hof

Freitag, 3. Februar 2023

Der neue Stand­ort liegt nur 500 Me­ter ent­fernt. Der Bau­aus­schuss des Reichs­ho­fer Ge­mein­de­rats hat be­schlos­sen, dass ne­ben dem Bau­hof in Brü­cher­müh­le ein Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus für die Ein­heit Hei­scheid er­rich­tet wer­den soll. In ei­nem ers­ten Schritt wur­de ein ent­spre­chen­der Be­bau­ungs­plan auf­ge­stellt.

Das alte Ge­rä­te­haus an der Ol­per Stra­ße wur­de 1999 für die Ein­heit Hei­scheid ge­baut. 26 ak­ti­ve Feu­er­wehr­leu­te ha­ben dort ih­ren Stütz­punkt. Im neu­en Brand­schutz­be­darfs­plan der Ge­mein­de wird fest­ge­stellt, dass die Fahr­zeug­hal­le in­zwi­schen zu klein ist. Die Feu­er­wehr­leu­te müs­sen ihre Fahr­zeu­ge dort hin­ter­ein­an­der ab­stel­len. Es fehlt an ei­nem La­ger­raum so­wie an mo­der­nen An­for­de­run­gen wie ei­nem „Schwarz-Weiß-Be­reich“, der es er­laubt, die schmut­zi­ge Ein­satz­klei­dung ge­trennt ab­zu­le­gen. Zu den un­er­füll­ten Stan­dards ge­hört auch eine ei­ge­ne Da­men­um­klei­de.

Für ei­nen An­bau sei auf dem Grund­stück nicht ge­nug Platz, eine Auf­sto­ckung zu auf­wen­dig, er­läu­ter­te Sa­rah Schmidt von der Ge­mein­de­ver­wal­tung im Bau­aus­schuss. „Auch wenn das alte Haus noch gar nicht so alt ist, kom­men wir um ei­nen Neu­bau nicht her­um. Wir hof­fen aber, durch den Ver­kauf wie­der Geld in die Kas­se zu be­kom­men.“

Wie die Ge­mein­de­ver­wal­tung be­tont, muss die Ein­heit Hei­scheid auf be­son­de­re Her­aus­for­de­run­gen re­agie­ren kön­nen. Im Ein­satz­ge­biet be­fin­den sich meh­re­re, auch ei­ni­ge grö­ße­re Ge­wer­be­be­trie­be. Die Nähe zum Au­to­bahn­zu­brin­ger und zur Bun­des­stra­ße 256 bringt Un­fall­ein­sät­ze mit sich und er­mög­licht die zü­gi­ge An­fahrt auch zu ent­fern­ten Ein­satz­or­ten im Ge­mein­de­ge­biet, be­son­ders bei Che­mie­un­fäl­len.

Zum Fuhr­park ge­hö­ren ein De­kon­ta­mi­na­ti­ons­fahr­zeug für den Ka­ta­stro­phen­schutz und ein Lo­gis­tik­fahr­zeug mit Zu­satz­aus­rüs­tung zur Ab­wehr von Um­welt­ge­fah­ren. Bei der Su­che nach ei­nem ge­mein­de­ei­ge­nen Bau­platz wur­de man ganz in der Nähe fün­dig, näm­lich ne­ben dem Bau­be­triebs­hof der Ge­mein­de.

Der Stand­ort bie­tet den Vor­teil, dass vor­han­de­ne Ein­rich­tun­gen, etwa Tank­stel­le und Wasch­platz, ge­mein­sam ge­nutzt wer­den kön­nen. Die Zu­fahrt wür­de von der Für­ke­ner Stra­ße aus er­fol­gen und nicht am Kin­der­gar­ten vor­bei.

Die Flä­che liegt im Au­ßen­be­reich und ist im ak­tu­el­len Flä­chen­nut­zungs­plan teils als Flä­che für die Land­wirt­schaft, teils als Wald­flä­che dar­ge­stellt. Nun wird Bau­recht ge­schaf­fen.

Das alte Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus will die Ge­mein­de ge­winn­brin­gend ver­kau­fen.

Quel­le: Köl­ni­sche Rund­schau

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